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Kleiderschrank ausmisten - Die verflixte Beziehung zwischen Fashion & Frust


Kleiderschrank ausmisten

Der Kriegszustand in unserem Kleiderschrank

Wir haben da diesen Kleiderschrank, der scheinbar kurz davor ist, seine Türen zu sprengen. Ein Paradoxon, oder? Denn obwohl er vor Klamotten nur so strotzt, hört man doch oft den Seufzer: "Ich habe nichts anzuziehen!" Eine Situation, die uns an den Rand des Wahnsinns treibt. Bevor wir jedoch vor unseren Kleiderschränken kapitulieren und ihnen den Rücken zukehren, lass uns in die Welt des Kleiderschrank Ausmistens eintauchen. Heute steht die schmerzhafte, aber notwendige Therapiesitzung für unsere Garderobe auf dem Programm – den Kleiderschrank ausmisten.


Unsere Beziehung zu unserem Kleiderschrank: Eine Dramaserie in fünf Akten

Unsere Beziehung zu unserem Kleiderschrank gleicht einer komplizierten Soap-Opera, die selbst Netflix an seine Grenzen bringt. Wir lieben ihn, wir hassen ihn, und manchmal wünschen wir uns, wir hätten ihn nie betreten. Doch die Wahrheit ist, dass unser Kleiderschrank unser treuster Begleiter ist und es verdient, Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn dein Kleiderschrank in einer tiefgehenden Identitätskrise steckt und nicht mehr weiß, wer er wirklich ist, ist es höchste Zeit, auszumisten.


Die Vorteile des Kleiderschrank - Ausmistens

Die Vorteile des Kleiderschrank ausmisten sind zahlreich und vielfältig. Er schafft physischen Raum, den du nutzen kannst, um deine Garderobe besser zu organisieren. Zudem sparst du Zeit, da du nicht mehr in einem Berg von Kleidungsstücken nach dem perfekten Outfit für den Tag suchen musst. Aber das sind nur die offensichtlichen Vorteile.

Das Ausmisten deines Kleiderschranks kann auch zu einer Art psychischer Befreiung führen. Es ermöglicht dir, dich von Dingen zu trennen, die dich nicht mehr glücklich machen oder dich an vergangene Zeiten erinnern. Es schafft Platz für Neues und hilft dir, deinen individuellen Stil zu entdecken.


Der Hauptgrund für den Kampf: Das richtige System fehlt beim Kleiderschrank ausmiste

Häufig ist der Hauptgrund, warum Menschen beim Kleiderschrank ausmisten ins Schwitzen geraten, dass ihnen das richtige System fehlt. Sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen, wie sie entscheiden sollen und wie sie die Dinge organisieren sollen. Genau hier kommt meine Anleitung ins Spiel.


Kleiderschrank ausmisten

Schritt 1 - Die Vision

Bevor du deinen Kleiderschrank auseinander nimmst, musst du wissen, wohin du gehen möchtest. Schließlich würde niemand ohne Karte oder GPS-System auf ein Abenteuer aufbrechen, oder? Also schließe die Tür deines Kleiderschranks, atme tief durch und stell dir vor:

Wie fühlt sich dein Traumkleiderschrank an? Welche Art von Kleidung siehst du, wenn du die Tür öffnest? Welche Farben dominieren? Warum sehnst du dich nach mehr Ordnung in deinem Kleiderschrank? Wie sieht dein Morgen mit einem perfekt organisierten Kleiderschrank aus?

Diese Vision ist dein Kompass auf dieser Reise. Sie wird dir helfen, den Kurs zu halten, wenn die Trennungsschmerzen kommen und die Entscheidungen schwer werden.


Schritt 2 - Hol alles raus, Baby

Wir haben unsere Vision klar vor Augen. Wir wissen, wohin wir wollen, und das ist schon mal die halbe Miete. Jetzt, da wir unseren Kleiderschrank förmlich vor Sehnsucht nach Ordnung flehen sehen, ist es Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Ich sage: "Einfach loslegen - hol alles raus, Baby!" Es gibt kein Zurück mehr. Zieh die Tür auf, schmeiß alles auf einen Haufen und mach deinem Kleiderschrank klar, wer hier das Sagen hat. Du bist die Regisseurin oder der Regisseur dieses Films. Also stell sicher, dass die Hauptdarsteller – deine Kleidungsstücke – die Bühne betreten und bereit sind, ihre besten Vorstellungen zu geben. Zieh jedes einzelne Stück heraus. Ob Rock, Hemd, Schal, oder Socken – nichts bleibt verschont. Du wirst überrascht sein, wie viel sich in den Untiefen deines Schranks versteckt hat. Jetzt siehst du deinen Schrank das erste Mal seit langem wieder komplett leer. Ist das nicht ein toller Anblick? Dieser Stauraum ist deine klare Basis, die es nun sorgsam mit deinen Schätzen zu füllen gilt. Aber "der Haufen" hat auch noch einen anderen Vorteil: diese kleine Schocktherapie bringt dich nämlich zurück in die Realität und zeigt dir gnadenlos, wie viel du eigentlich besitzt und was sich alles in deinem Schrank angestaut hat.


Schritt 3 - Entscheidungen müssen getroffen werden

Nun stehst du vor dem Berg an Kleidung und musst eine Entscheidung treffen. Jetzt ist der Moment, in dem du dich mit jedem einzelnen Kleidungsstück auseinandersetzt und festlegst, ob es in deinem Leben bleiben darf oder gehen sollte.


"Macht es mich glücklich? Trage ich es noch? Wann habe ich es zuletzt getragen?"


Die Faustregel ist: Alles, was in 365 Tagen nicht getragen wurde, kann aussortiert werden. Mit dieser Regel haben wir alle Jahreszeiten-Bedingungen abgedeckt.


Ja, auch die unbequemen Fragen sollten ehrlich beantwortet werden.

"Passe ich da noch rein? Fühle ich mich wohl darin? Würde ich es wieder kaufen?"


Wenn die Antwort ein klares "Ja" ist, dann ab in den Stapel "Behalten". Wenn es kratzt, du dich darin nicht wohlfühlst, löchrig oder ausgeleiert ist, wandert es in den "Aussortieren"-Stapel.


Aber was ist mit der Grauzone, den "Vielleichts"? Keine Sorge, ich habe auch einen Stapel für diese zweifelhaften Fälle. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du dich von einem Kleidungsstück trennen solltest, lege es in den "Vielleicht"-Stapel. Diese Pile bieten dir eine zweite Chance, nochmals zu überlegen. Am Ende entscheidest du, was zurück in deinen Schrank wandert. Probiere die Dinge an, um dir deine Entscheidung leichter zu machen. Aber bleibe ehrlich zu dir selbst, rede dir nichts schön und höre auf dein Bauchgefühl.


Schritt 4 - Rede dir nichts schön

Wir nähern uns dem Finale unseres Kleiderschrankabenteuers, und jetzt ist es an der Zeit für eine ehrliche Konversation. In Schritt 4 geht es darum, sich selbst und deinem Kleiderschrank gegenüber aufrichtig zu sein. Denn wir haben alle das Recht, von Kopf bis Fuß gut auszusehen, aber wir sollten uns nicht in falscher Pracht sonnen. Dein Kleiderschrank sollte zu deinem liebsten Fashion-Store werden - den du gerne öffnest. Nur die Kleidungsstücke, die dich strahlen lassen, die dein Selbstbewusstsein stärken und die sich gut anfühlen, gehören in diesen heiligen Raum. Das bedeutet nicht, dass nur Designerfummel oder High-Fashion im Kleiderschrank sein dürfen. Ganz und gar nicht. Das bedeutet, dass jedes Stück, sei es ein einfaches T-Shirt oder ein Abendkleid, dir ein Lächeln auf die Lippen zaubern sollte. Wenn du es trägst und dich darin wohlfühlst, dann bist du auf dem richtigen Weg.


Aber hier kommt der Knackpunkt. Wenn du dich selbst dabei ertappst, wie du versuchst, Dinge schönzureden, die eigentlich nicht mehr in deinen Stil oder dein Leben passen, dann ist es Zeit, in den Spiegel zu schauen und dir eine ehrliche Frage zu stellen:

"Macht mich dieses Kleidungsstück wirklich glücklich? Fühle ich mich großartig darin?"


Wenn die Antwort "Ja" ist, dann herzlichen Glückwunsch, du hast ein weiteres Mitglied für den "Behalten"-Stapel. Wenn die Antwort jedoch "Nein" oder "Vielleicht" ist, dann solltest du in Betracht ziehen, dich von diesem Stück zu trennen. Denke daran, dass du Platz für Kleidung schaffst, die du liebst, und Platz für dein wahres Selbst, das dich bei jedem Blick in den Spiegel strahlen lässt. Und ja, ein Jogger oder ein gemütlicher Pulli kann immer einen Platz in deinem Kleiderschrank haben. Es geht nicht darum, nur High-Fashion oder perfekte Outfits zu besitzen. Es geht darum, das Gleichgewicht zwischen Stil und Komfort zu finden, ohne sich selbst etwas vorzumachen. Dein Kleiderschrank sollte ein Ort des Selbstausdrucks und der Freude sein, nicht ein Ort der Täuschung. Er sollte keine Jeans beinhalten in die du VIELLEICHT mal wieder rein passen könntest. Kein Oberteil enthalten das kratz. Oder Kleidung von der du dich nicht trennen kannst und die du nur deshalb zur Coach-Gammel-Kleidung ernannt hast. Also, sei ehrlich zu dir selbst, und lasse nur die Kleidungsstücke in deinem Leben, die du sowohl beim Chillen oder im Alltag wirklich sehr gerne trägst. Bist du bereit, ehrlich zu sein?


Tipp: Probiere deine Kleidung an und höre auf den ersten Impuls der sich einstellt.

Schritt 5 - Feier den Erfolg

Herzlichen Glückwunsch, meine wundervollen Aufräumerinnen und Aufräumer, ihr habt es geschafft! Nach einer aufregenden Reise durch die Welt eures Kleiderschranks habt ihr die Schätze gefunden, die euer Herz höher schlagen lassen. Ihr habt Platz für die Dinge geschaffen, die euch Freude und Selbstvertrauen schenken. Das ist ein Grund zum Feiern! Euer Kleiderschrank ist nun nicht mehr nur ein Lagerhaus für zufällige Kleidungsstücke, sondern ein Schrein eurer Persönlichkeit und eures Stils. Jedes Teil, das noch in eurem Kleiderschrank hängt, hat seinen Platz verdient. Wenn ihr euren Kleiderschrank öffnet, seht ihr nur noch die Kleidung, die ihr liebt. Schaut euch in eurem neu organisierten Kleiderschrank um und stoßt auf euch selbst an. Ihr habt nicht nur Kleidung aussortiert, sondern auch Ballast, Zweifel und Chaos. Ihr habt Platz für Klarheit und Freiheit geschaffen. Und das ist ein Grund, stolz auf euch zu sein.

Nehmt euch einen Moment Zeit, um eure Schätze zu bewundern, die nun ordentlich an Ort und Stelle sind. Jedes Stück erzählt eine Geschichte, spiegelt euren Stil und eure Persönlichkeit wider. Das ist es, worum es beim Kleiderschrank-Aufräumen geht. Gönnt euch selbst ein kleines Festmahl, eine Tasse Tee oder ein Glas Prickelbrause, um diesen Meilenstein zu feiern.


Kleiderschrank ausmisten

Deinen Kleiderschrank ausmisten & aufräumen ist mehr als nur das Zusammenlegen von Kleidung

Wir haben heute eine Reise unternommen, die nicht nur in die Tiefen eurer Kleiderschränke führte, sondern auch in die Tiefen eurer Seelen. Wir haben uns von alten Mustern, vergangenen Erinnerungen und unnötigem Ballast getrennt. Wir haben Platz für Klarheit, Selbstausdruck und frischen Wind geschaffen.


Als Ordnungsexpertin habe ich gelernt, dass unser äußerer Raum oft ein Spiegelbild unseres inneren Zustands ist. Und die Kunst des Aufräumens ist mehr als nur das Zusammenlegen von Kleidung. Sie ist eine Reise zu sich selbst, eine Liebeserklärung an das Hier und Jetzt. Denn wer sich von Dingen trennt, die nicht mehr zu einem passen, schafft Raum für das, was wirklich zählt.


Also, wenn Ihr das nächste Mal vor Eurem Kleiderschrank steht, denkt daran, dass er nicht nur ein Aufbewahrungsort für Stoffe ist, sondern ein Ort des Selbstausdrucks und der Selbstliebe. Wenn ihr euren Kleiderschrank also das nächste mal öffnet, solltet ihr euch von den Möglichkeiten inspirieren lassen, die er bietet, und nicht von der Unordnung überwältigt werden.


Bleibt organisiert, bleibt strahlend und vor allem, bleibt wahrhaftig Euch selbst treu.


Folgst du mir schon bei Instagram? Hier gibt es viele zusätzliche Tipps rund um das Thema Ordnung.


Mit ordnungswilligen Grüßen

Kleiderschrank ausmisten




Bevor du dich jetzt ans Werk machst, um deinen Kleiderschrank zu optimieren, möchte ich dich auf etwas Besonderes hinweisen. Wenn du nicht nur den Kleiderschrank, sondern auch andere Bereiche deines Lebens in den Griff bekommen möchtest, dann könnte mein Workbook "Sag schlechten Angewohnheiten und negativen Glaubenssätzen ade" genau das Richtige für dich sein. Dieses Workbook bietet dir praktische Übungen und Strategien, um negative Muster in deinem Leben zu durchbrechen und positive Veränderungen herbeizuführen.

Du findest weitere Informationen und kannst es direkt hier herunterladen: Nachhaltige Ordnung im Alltag I Dein digitales Workbook - Ordnungswelt.


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